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Kultur Peru

SEHENSWÜRDIGKEITEN

Pachacamac (bei Lima)
Etwas 30 Km südlich der Hauptstadt, direkt an der Panamericana, liegen die archäologischen Überreste des Tempelbezirks von Pachacamac. Ihre Ursprünge liegen ca. 1000 Jahre vor der Zeit des Inka-Reiches. Noch zu erkennen ist die Sonnenpyramide und das restaurierte Gebäude der Sonnenjungfrauen. Die Anlage erstreckt sich auf einem recht großen Terrain und obwohl nicht sehr viel erhalten ist, lohnt sich ein Ausflug dennoch. Zumal die ca. 80 m hohen Pyramide einen schönen Ausblick auf die Stadt und den Pazifik bietet.

In Norden unterwegs

Moche-Kultur (200 v. Chr. – 800 n. Chr.)
Die Sonnenpyramide im Moche Tal ist neben der großen Pyramide in Mexico die größte auf dem amerikanischcen Kontinent.
Tumbes ist die am nördlichsten gelegene Küstenstadt Perus mit sehr schönen Stränden. Der Ort ist auch ein Ausgangspunkt für die Fahrten und Besuche der Nationalparks Reserva de Biosfera del Noroeste und dem Parque National Cerros de Amotape. Die einheimische Flora und Fauna kann dort besichtigt werden.

Trujillo
600 Km nördlich von Lima liegt die größte nördlichste Stadt Perus. Trujillo entstand in der Kolonialzeit und dank dem milden Klima blühen hier ständig irgendwelche Blumen. Daher hat dieser schöne Ort auch den Beinamen „Stadt des Frühlings“. Sie liegt ganz in der Nähe der alten Stadt Chan Chan, ehemalige Hauptstadt der Chimú-Kultur und heute die wichtigste Attraktion der Gegend.
Ebenfalls sehenswert sind die Sonnen- und Mondpyramide – „Huaca del Sol und Huaca de la Luna“, der Strand von Huanchaco sowie die Kathedrale. Wer Ausflüge ins Moche-Tal plant, für den ist Trujillo ebensfalls als Ausgangspunkt interessant.

Chimú
Das von den Inkas inm Jahre 1460 eroberte Reich der Chimú reichte von nördlich gelegenenTumbes bis zum Carabayllo-Tal im Süden. Die eindrucksvollen Reste der Hauptstadt der Chimú, Chan-Chán, sind sehr sehenswert. Hierbei handelt es sich um die größte aus Sandsteinen gebaute Stadt der Welt.

Moche-Kultur (200 v. Chr. – 800 n. Chr.)
Die Sonnenpyramide im Moche Tal ist neben der großen Pyramide in Mexico die größte auf dem amerikanischcen Kontinent.

Chiclayo
Eine der modernsten Städte in Südamerika, die wegen ihrer freundlichen Bewohner „La Ciudad de Amistad“ genannt wird. Die Modernität hat nicht sehr viel Sehenswürdigkeiten mitgebracht, doch kann man hervorragend auf dem Markt einkaufen. Die Stadt gilt auch als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Grabstätten von Sipán und dem Brüning Museum in Lambyeque, den Pyramiden von Túcume sowie zu den Küstendörfern Pimentel und Etén.

Cajamarca
Die Stadt, in der der Inka Atahualpa auf der Plaza de Armas gefangen und 90 Tage später hingerichtet wurde, liegt in 2650 m Höhe an den Hängen des Berges Misti. Cajamarca ist auch Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Eine ruhige und traditionelle Stadt, deren beeindruckende Kolonialbauten ein mediterranes Flair vermitteln. Das Zimmer, in dem Atahualpa durch die Spanier gefangengehalten wurde, das „Cuarto del Rescate“ ist ebenso zu besichtigen wie die Treppe „Cerro de Apolonia“ und die „Iglesia San Francisco“.

Cajamarca ist Ausgangspunkt für etliche Ausflugsattraktionen. Die Banos del Inca, die heissen Thermalquellen, dienten schon den Inkas als heilige Badestätte. Für rund einen USD kann man bis zu einer Stunde baden. „Ventanillas de Otuzco“, ein Friedhof aus Inkazeiten und die Ausgrabungsstätte „Cumbe Mayo“ (mit verzweigten Kanälen) können besichtig werden.

Südlich von Trujillo erreicht man nach ca. 200 Km die kleine Stadt Casma. Direkt dahinter befindet sich die Ruine von Sechín, eine der ältesten und besterhaltesten Ausgrabungsstätten Perus. Ihr alter wird auch ca. 1650 – 1600 v. Chr. geschätzt. Der Chimúkultur begegnet man wieder, wenn man von Sechín weitere 180 Km gen Süden nach Barranca fährt. Dort wartet ein riesiger Lehmtempel, ein recht imposanter Bau, der bereits von der Strasse her gut zu erkennen ist. (Ruine Paramonga).
Die Islas Ballestas und den auf einer Halbinsel gelegenen Nationalpark Reserva National de Paracas findet man ca. 250 Km südlich von Lima. Die Islas Ballestas dürfen nicht betreten werden, doch die dort lebende Fauna kann vom Boot aus besichtigt und fotografiert werden. Im Nationalpark können Geschichtsinteressierte viel über die Kultur der Paracas lernen.

Ica Für Freunde wohlschmeckender Weine gibt es verschiedene Weingüter in Ica, ca. 50 Km südlich des Nationalparks, zu besichtigen. Dort werden Weinproben veranstaltet und es sind nicht nur große Touristengruppen willkommen; auch Privatreisenden wird stets ein Gläschen angeboten.

Das Tal von Nazca, bekannt durch seine in den Fels geschliffenen Nazca-Linien, die nur aus großer Höhe zu sehen sind, war schon vor mehr als 5500 Jahren besiedelt. Man kann die Linien sowohl von einem Hochturm und bei einem Rundflug über die Küstenebene beschauen.

Arequipa
Auf 2378 m Höhe liegt, umgeben von Bergen, Arequipa – La Ciudad Blanca – die weiße Stadt. Der Ort erhielt seinen Namen durch die zahlreichen Häuser, die mit weißem Granit erbaut wurden. Arequipa weist mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 10°C ein ideales Klima auf. Verschiedene Kirchen und das Kloster Santa Catalina sind zu besichtigen.
Der Cañon del Colca und der Cañon del Cotahuasi bilden die weltweit tiefsten Schluchten. Bei einem Ausflug kann man die Condor-Vögel beobachten, die früh morgens aus den Cayons aufsteigen.

Chachapoyas (2000 m Höhe)
Ein relativ kleiner Ort, aber Ausgangspunkt für die Besichtungen der im Umland gelegenen Ausgrabungsstätte Kuélap.

Huánuco (1894 m)
Huanuco liegt unterhalb der 2000 m Grenze an der östlichen Seite der Andenkette. Zur Zeit der Inka war diese Stadt eine wichtige Passage von der Hauptstadt Cuzco nach Cajamarca. Durch die spanische Kolonisierung enstanden verschiedene Kirchen und Gebäude mit zum Teil sehenswerten Kunstschätzen. Hauptattraktion ist jedoch der Tempel von Kotosch, einer der ältesten Anlage in Peru.

Huancavelica
Schwer erreichbare Stadt in den Anden mit Heilquellen. Hier kann man sonntags auf einem Indio Markt einkaufen.

Cuzco (3326 m)
Eine der bedeutendsten Sehenswürdikeiten in Peru. Obwohl Peru im Jahre 1533 teilweise von den Spaniern zerstört wurde, ist der archäologische Reichtum, den diese statt zu bieten hat, im wahrsten Sinne atemberaubend. Wer hierher kommt, sollte genügend Zeit mitbringen, nicht nur um sich alle Sehenswürdigkeiten und Archäologischen Stätten ansehen zu können, sondern auch, um sich in den ersten 1-2 Tagen mit viel Coca-Tee zu aklimatisieren. Innerhalb Cuzcos sind zu bestaunen: Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit, die Plaza de Armas, auf der früher die Inkas ihre Feste zelebrierten, die Kathedrale und die Jesuitenkirche Iglesia La Campañia, das Künstlerviertel San Blas, jede Menge Überreste & Artefakte wie Tempel, Aquädukte und Vorratslager aus Zeiten der Inkas, das Museo de Arte Religioso uvm.

Die Liste der Sehenswürdigkeiten ist lang und es lohnt sich die Besucherkarte Boleto turístico zu kaufen, um günstigere Eintrittspreise zu bekommen. Cafés, Restaurants und Bars findet man rund um die Plaza de Armas.Man sollte es auch nicht versäumen, einen der vielen Indio- bzw. Kunsthandwerksmärkte zu besichtigen. Wer sich dann an die Höhenluft von Cuzco gewöhnt hat, kann sich an die Auflugsziele in der Umgebung heran wagen:
Sacsayhuáman, ca. 3 km oberhalb der Stadt wurde durch die Spanier zu 2/3 zerstört. Das restliche Drittel gibt bis heute Rätsel auf. Die zyklopisch anmutenden Mauern der Festung sind bis zu 9 m hoch und dermaßen genau und akribisch verarbeitet, das man in die Fugen nicht mal ein Blatt Papier schieben kann. Der größte Stein ist 9 m hoch, 5 m breit und 4 m tief. Sein Gewicht alleine beträgt über 20t. Ungeklärt ist bis heute, wie dieser und ähnlich verarbeitete Steine, die aus einem ca. 20 km entfernten Steinbruch stammen, über die Berge zu diesem Platz transportiert wurden. Die Inkas kannten weder Pferd noch Rad. Hinter den Wällen befindet sich ein großer Platz, auf dem am 24. Juni eines jeden Jahres auch heute noch das Sonnenfest „Inti Raimi“ gefeiert wird. Weitere Sehenswürdigkeiten im näheren Umkreis von Cuzco sind die Ruinen von Qenko und Tambo Machay.
Die bekannteste und besterhaltendste archäologische Stätte ist aber die heilige Stadt der Inkas Machu Picchu. Archäologen und Hobbyforscher sind immer noch auf Entdeckungsreise, was den Sinn und Zweck dieser beeindruckenden Stadtfestung angeht. Zu welchem Zweck wurde sie gebaut, für wen, und warum wurde sie wohl urplötzlich verlassen. Das sind Fragen, über die Sie persönlich nachgrübeln können, wenn sie diesen Ort erreicht haben.
Dies kann man auf zweierlei Arten tun. Entweder wählt man den angenehmeren Weg und nimmt den Zug, der von Cuzco über das atemberaubende Ollantaytambo-Tal bis nach Aguas Calientes fährt. Ab da bringen Pendelbusse die Besucher zu der Ruine. Die andere Altenative ist, das man sich über die alten Inkapfade nach Machu Picchu durchkämpft. (Es werden Routen zwischen 2 und 4 Tagen angeboten). Die klassische Route des Inka-Trails beginnt bei Ollantaytambo und geht über diverse Tal- und zum Teil recht hohe Bergstrecken. Auf die Richtige Austattung sollte man achten. Lohnen tut sich die Anstrengung auf jeden Fall.
 
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