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Die Immobilie am Meer

Auslandsimmobilien

Natürlich ist das Strandhaus am Mittelmeer oder in der Südsee der Traum vieler Sparer, doch bevor der Bau einer Finca oder eines Einfamilienhauses im Ausland beginnen kann, gilt es im Vorfeld einiges zu beachten. Die Sehnsucht nach Sonne und Meer sollte sich nach Möglichkeit nicht auf die eigene Objektivität auswirken! Diesbezüglich hier ein paar Tipps:



Das Strandhaus als Zweitwohnsitz



Wer nicht dauerhaft auswandern und das Band in die Heimat gänzlich kappen möchte, sollte darüber nachdenken, sich das Strandhaus als Zweitwohnsitz einzurichten. Auf Internetportalen findet man entsprechende Domizile ohne größeren Aufwand. Etwa sieben Prozent der Deutschen besitzen bereits ein Häuschen auf den spanischen Inseln und in Andalusien. Ein Strandhaus, dessen Veranda den besten Meerblick garantiert und in dessen Keller die erlesensten Weine lagern, die zu abendlichen "Luaus" hervorgeholt werden, ist verständlicherweise ein lohnenswertes Ziel. Bevor dieser Traum aber in Erfüllung gehen kann, muss man als Käufer oder Bauherr einiges beachten. Zuvörderst gilt es, darauf zu achten, dass vor allem in klassischen europäischen Urlaubsregionen wie Spanien, Frankreich oder Italien ganz andere rechtliche Bedingungen zum Erwerb von Grundstücken und Immobilien sowie der Erteilung von Baugenehmigungen und der steuerrechtlichen Abwicklung gelten. Eine EU-weite Angleichung hat auf diesem Sektor also noch nicht wirklich stattgefunden und die meisten Experten gehen davon aus, dass das auch in Zukunft nicht der Fall sein wird. Exemplarisch soll an dieser Stelle die Grunderwerbssteuer genannt werden. Sie beträgt in Spanien derzeit sieben Prozent und man sollte wissen, dass auch eine mündliche Zusage oder eine auf einem Zettel handschriftlich verfasste Absprache als Kaufvertrag Geltung hat, auch wenn keine notarielle Bestätigung stattgefunden hat. Baugenehmigungen sind zudem, ähnlich wie in Deutschland, gar nicht so leicht zu bekommen. Ein Klischee, das wiederum durchaus eine Berechtigung hat, ist das von der sogenannten „Mañana-Mentalität“, die oft sehr lange Wartezeiten mit sich bringt.



Der Hausbau



Die eigentliche Abwicklung/Ausführung des Hausbaus weicht ebenfalls in sehr vielen Punkten von den hiesigen Standards ab. Und bevor die Kreditinstitute in Deutschland einen entsprechenden Baukredit für ein Strandhaus im Ausland bewilligen, müssen zunächst einmal ausreichende materielle Sicherheiten in der Heimat nachgewiesen werden. Wer sich steuerliche Vorteile durch das Strandhaus im Ausland verspricht, ist fernerhin gehörig schief gewickelt. Doch nun genug der Schwarzmalerei! Vorteile sind bei einer derartigen Investition nämlich ebenfalls gegeben und liegen eigentlich auch auf der Hand. Großteilig liegen sie in immateriellen Sphären und für ein kleines bisschen „La dolce vita“ geben sich die meisten Deutschen auch opferbereit. Wir empfehlen allen Interessierten, sich bei der Planung ausreichend Zeit zu nehmen und im Zweifelsfall stets einen Anwalt zu konsultieren.

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